Mein Weg von der absoluten Astro-Skeptikerin zur Astrologin
Ich habe Astrologie eine Chance gegeben und es nicht eine Sekunde bereut und habe gelernt, dass unvoreingenommene Neugier oft der Schlüssel zu ganz neuen Möglichkeiten ist.
Ich konnte früher absolut gar nichts mit Astrologie anfangen.
Sich von anderen Menschen auf ein Sternzeichen reduzieren zu lassen ist extrem limitierend, denn ganz ehrlich, wie soll man denn bitte in eine von 12 Schubladen passen?
Ich dachte mir immer:
„Ich bin doch noch so viel mehr als das, was ihr mir da erzählen wollt.“
Und weißt du was: Ich habe recht behalten!
Wenn auch nicht so hundert Prozent wie ich es damals dachte.
Denn als ich vom Leben während einer Krise gezwungen wurde mich in der tiefe mit mir selbst ausein-anderzusetzen, habe ich Astrologie mal eine Chance gegeben und mir wurde, klar, dass ich etwas Essenzielles nicht wusste:
Ja, Ich selbst bin so unendlich viel mehr als das. Und genau dieses „so viel mehr als das“, war AUCH in diesem „Geburtschart”zu sehen. Alles davon.
Und diese Erkenntnis hat dann doch meine Neugier geweckt...
Was ich damals nämlich nicht wusste, ist, dass das „Sternzeichen“ nur ein einziger Ausschnitt von so vielen anderen ist. (Dein „Sternzeichen“ ist eigentlich dein Sonnenzeichen) und es ist zwar ein wichtiger Ausschnitt, aber dennoch nur ein kleiner.
Je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto mehr habe ich mich selbst gesehen. So richtig. In all meinen Facetten, Bedürfnissen, Ängsten, Coping Mechanismen. Es hat nur abgebildet, was ich vorher Jahrelang eh schon beobachtet habe.
Alles war da herauszulesen:
Meine Qualitäten, sogar meine aktuellen Themen und im Grunde meine einzigartige Art und Weise mein Leben zu leben. Zu fühlen, zu denken, zu handeln, mich mit anderen zu verbinden
Und plötzlich hat es mich nicht mehr limitiert,
sondern daran erinnert, wer ich eigentlich bin hinter all den Konditionierungen, gelernten Verhaltensmustern, Rollen und Erfahrungen.
Und irgendwie war das ganz schön befreiend und erleichternd. Es war wie ein Spiegel meiner eigenen Energie. Schwarz auf Weiß. Ein Spiegel, der mich ermutigt, hat mir, selbst ehrlich zu begegnen und meine Einzigartigkeit zu leben. Im Grunde genau das Gegenteil einer Schublade ...
Ja, wir können sein, wer wir sein möchten.
Aber wie unglaublich heilsam und ermutigend ist es, wenn wir uns selbst wirklich erkennen, in aller tiefe verstehen und uns erlauben unser Leben so zu gestalten, dass es UNS SELBST aus tiefster Seele erfüllt?
Meine größte Erkenntnis der letzten Jahre:
Solange wir uns nicht in aller Tiefe mit etwas beschäftigen, können wir uns eigentlich keine Meinung darüber bilden. 👀🧠
Ich weiß, klingt hart, aber viele Themen im Leben sind weit komplexer als wir es auf den ersten Blick annehmen oder wahrhaben wollen.
Unser Gehirn liebt es, uns das zu bestätigen, was wir bereits glauben.
Damit hält es uns in einem „sicheren“, berechenbaren Zustand.
Denn alles was nicht so ganz erklärbar und „fremd“ für unser Gehirn ist, ist erstmal bedrohlich.
(Including Astrology). ✨
Wir sind dann ganz schnell darin Dinge zu verurteilen und in eine Ecke zu schieben (mich selbst eingeschlossen).
Aber was uns entgeht, wenn wir genau das machen, blendet unser Gehirn oft einfach aus.
Ja, manchmal bestätigen wir uns dann trotzdem genau das, was wir vorher schon geglaubt haben, aber manchmal bekommen wir auch eine ganz andere Perspektive, die uns eine Welt voller neuer Möglichkeiten eröffnet.
Unvoreingenommene Neugier lohnt sich immer.
(Auch wenn dir dein Gehirn etwas anderes erzählen will).
Und es bedeutet auch nicht, dass wir uns nicht trotzdem eine gesunde Skepsis beibehalten dürfen! 🪐
